Kurzkonzept „Plattform kritische Öffentlichkeit für Rostock“ (Arbeitstitel)

Ausgangspunkt

Die gesellschaftlichen Verhältnisse dürfen nicht so bleiben, wie sie gegenwärtig sind. Weder in Rostock noch in Mecklenburg-Vorpommern, weder in der Bundesrepublik Deutschland noch in der übrigen Welt. Inhalte wie Solidarität, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Freiheit des Denkens und des Handelns, Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung bei gleichzeitiger Verantwortung für Andere und Achtung des Andersdenkenden sollen Grundlage einer anzustrebenden Gesellschaft sein.

Im März und Mai 2008 waren zahlreiche Rostocker/innen einem Aufruf gefolgt, gemeinsam über neue Wege in der Gesellschaft, jenseits der derzeit dominierenden Politik nachzudenken. Die ersten beiden Treffen haben gezeigt, dass in Rostock viele kleine Diskussions- und Arbeitsgruppen bestehen, die mehr miteinander kommunizieren sollten, um effektiver und wirksamer sein zu können. So entstand die Idee eines gemeinsamen virtuellen Treffpunkts - der Plattform kritische Öffentlichkeit für Rostock.

Generelle Idee

Geplant ist die Schaffung einer offenen Plattform für Rostock bzw. die Region Rostock, die folgendes bereitstellen möchte:

Auf diese Weise möchten wir stärkeren Einfluss auf aktuelle Entwicklungen in der Stadt nehmen (was natürlich eine breite Etablierung der Plattform voraussetzt) und möglichst viele Bewhonerinnen und Bewohner Rostocks zur Anteilnahme, aktiven Mitgestaltung und auch Beteiligung an den vorgestellten Aktionen und Gruppierungen bewegen.

Dem Selbstverständnis nach versteht sich das Portal als nichtparteigebundene Kommunikationsplattform für alle die Rostocker Themen jenseits von Verwertungs"sachzwängen", Wirtschaftsstandortlogik, im Sinne von Demokratie und Freiheit für alle, nicht für sogenannte "Eliten" sehen und diskutieren wollen.

Es ist ein ausdrückliches Beteiligungsprojekt, das möglichst hierarchiearm funktionieren soll. Das bedeutet auch: Beiträge sind willkommen, unabhängig davon, ob sie ihre Positionen von Christus, Allah, Buddha, Marx ableiten, schon um einseitige Darstellungen zu vermeiden und eine möglichst große Anschlussfähigkeit zu erhalten. Eine kritische Öffentlichkeit soll aber nicht beliebig sein. Die Kritik hat sich auch immer der Kritik zu stellen, muss sich an eigenen Maßstäben messen lassen.

Für offen oder versteckt vorgetragene Werbung für private Gewinninteressen soll diese Plattform ebensowenig zur Verfügung stehen, wie für die Verbreitung faschistischer Ideologie, insbesondere das Herabsetzen von Menschen, egal mit welcher Begründung. Sachlichkeit ist kein Argument gegen notwendige Schärfe der Kritik. Satire, Karrikatur, Ironie und Witz machen auch und gerade Spaß, wenn die kritisierten Menschen sich wegen ihrer Äußerungen und Taten kritisiert begreifen.

Ausdrücklich nicht gewünscht sind vorrangige Abbildung der Bürgerschafts- und Rathausinternen Diskussionen und Rangeleien sowie Partei- oder Personenprofilierung. „Stadtpolitik“ meint zwar auch die hier verhandelten Themen, nur sollten sie bezüglich der Interessen, die bedient und die ausgeblendet oder missachtet werden, diskutiert werden. Ebenso und unbedingt soll aber auch Nichtparlamentarisches, Stadteilbezogenes (Mitarbeit der Ortsbeiräte), Konzepte oder Ideen von und für Rostocker und Themen wie Umweltschutz vs. Müllverbrennung, Kultur, die nicht nur, ja nicht zuerst Theater ist, Jugendarbeit, Schulpolitik, ökonomische Abhängigkeit vs. Selbstbestimmung, Nazis in Rostock etc.

Organisatorische Umsetzung

Wir wollen eine Redaktion schaffen, in der Fragen zum Grundverständnis gemeinsam diskutiert werden, deren Mitglieder ansonsten aber einzelne Personen oder auch Personengruppen mit entsprechenden Kompetenzen und Kontakten gewinnen, die einen thematischen Bereich betreuen. Das ginge gern auch temporär (wie etwa zum Thema Naziladen, das hoffentlich ja in einem Jahr kein Thema mehr ist). Wichtig ist: Jeder Themenschwerpunkt hat mindestens einen Verantwortlichen, damit keine "Dauerbaustellen" entstehen, die die Plattform uninteressant machen. Die Plattform lebt davon, dass Personen außerhalb des Redaktionsteams Beiträge liefern und mitdiskutieren – der „Redakteur“ übernimmt die verantwortliche Betreuung und Organisation des Themenschwerpunkts.

Erwartungen/Ziele

Um unsere Erwartungen an die Seite mal festzuhalten und unsere Ziele miteinander abzugleichen habe ich folgende Tabelle angelegt

Neu registrierte Nutzer_innen in einem Jahr

Name

Anzahl von Nutzer_innen

Pit

Tom

380

Ulf

35

Kristina

Henning

Maria

Mathias

NachrichtenPortal/Konzept (last edited 2012-06-13 21:30:57 by anonymous)